Haus Villigst G 4

Am Haus Villigst in Schwerte wurde das Gebäude G 4 energetisch saniert und in Holzleichtbauweise aufgestockt

Im März 2015 begannen die Arbeiten für eine weitere klimafreundliche Gebäudesanierung in Haus Villigst. Ganz bewusst setzte die Landeskirche dabei nicht auf Abriss und Neubau, sondern auf eine besonders energieeffiziente Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes. So werden zukunftsorientiert wertvolle Ressourcen weiter genutzt.
Dipl.-Ing. Sabine Jellinghaus / Klimaschutzagentur der evangelischen Landeskirche

Projektförderung

Die Erprobung des besonders hohen energetischen Standards des Modellprojekts wurde mit rund 250.000 Euro durch das Bundesumweltministerium gefördert. Diese besondere Förderung wurde möglich, weil die Landeskirche sich bereits zum aktiven Klimaschutz verpflichtet und mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative das kirchliche Klimaschutzkonzept „Klimaschutz EKvW 2020“ umsetzt. Dabei ist die Klimaschutzagentur EKvW beauftragt, als zentrale Servicestelle alle kirchlichen Akteure zu beraten und zu unterstützen.
Die Arbeiten am alten Verwaltungsgebäude „G4“ bilden den planmäßigen Abschluss einer mehrjährigen Umbauphase mit der Sanierung diverser Gebäude in Haus Villigst.

Konzept

Die Sanierung des Gebäudes G 4 am Haus Villigst versteht sich als nachhaltiger Umgang mit bestehender Bausubstanz sowie deren angemessener Erweiterung, mit dem Anspruch der energetischen Optimierung.

Sowohl der Bestand als auch die Aufstockung wird mit der Zielvorgabe der 80 prozentigen Reduktion der CO 2 Emissionen gegenüber der Bestandssituation realisiert. Nicht der Abriss und Komplettneubau ist die verantwortbare Strategie sondern die behutsame Sanierung und intelligente bauliche Weiterentwicklung.

Wir verstehen die Sanierung Haus Villigst Gebäude G 4 als Beispiel des zukunftsfähigen Umgangs mit technisch überholten Bestandsimmobilien.